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    Tankret de Donjon-Blanc

    Realer Name: Martin Bruns

    Geburtsdatum: 23.4.1971

    Aktiv seit: 1993

    Realer Beruf:
    Lehrer (Chemie / Biologie Sek. I/II)

    Dargestellte Person:
    Tankret de Donjon-Blanc ist ein kleinerer anglonormannischer Baron zur Zeit Heinrichs II. (1152-1189) und Richards I.(1189-1199). Er ist einer von den vielen kleineren Kronvassallen, die zwischen einem und vier Ritterlehen innehaben.


    Tankret besitzt in England und der Normandie insgesamt vier Lehen, die, wie unter der englischen Krone allgemein üblich, weit verstreut sind. Die englischen Besitztümer werden von seinem Bruder George verwaltet.
    Das Einkommen aus diesen Ländereien versetzen Tankret in die Lage, sich die neueste Rüstung und gute Pferde leisten zu können.

    Besondere Interessen
    (Mittelalter):

    Burgen, mittelalterliche Kriegsführung, Schaukampf, Rittertum, Reiten, mittelalterliche Küche, höfischer Tanz, Ausrüstungs- und Gewandungsherstellung

    Hobbies außer Mittelalter:
    Musik (Metal, Medieval, EBM), Bücher, Filme, Computer (Strategiespiele)

    Anekdote:
    Auf dem Markt zu Oberhausen, an der Burg Vondern, den die Stormbringer ausgerichtet hatten, kamen diese auf die Idee, daß doch jemand zum Centro reiten könnte, um dort Handzettel zu verteilen. Die Pferde hierfür hatte jemand für diesen Zweck auch schon bereitgestellt (sie dienten später einem improvisierten Tunier).

    Als ich gefragt wurde, ob ich Interesse daran hätte, mich an der Aktion zu beteiligen (schließlich konnte man glaubhaft machen, das man reiten konnte - hatte man die Nachtwache doch schon zu Pferde bestritten), war ich von der Idee durchweg angetan. Schließlich ermöglichte es mir doch meine mäßigen Fähigkeiten im Reiten zu verbessern.

    So machte ich mich mit zwei erfahrenen Reiterinnen auf dem Weg zum Centro. Als wir so gefährliche Hindernisse wie Fußgängerampeln (mit viel zu niedrigen Anforderungsknöpfen), Kanalbrücken (mit tollem Metallhall), Zebrastreifen usw. heldenhaft überwunden hatten (wer reitet, sollte nachvollziehen können, was ein ängstliches Pferd schon allein von einer Anzahl Kühen hält, die auf einer Weide zum Zaun gelaufen kommen), waren wir in unseren Rüstungen endlich am Centro angekommen. Nachdem wir an den Fußweg von einem Parkhaus zum Centro dem Bitzgewitter einiger fotografiersüchtiger Japaner standgehalten hatten, wollten wir, um die restlichen Handzettel zu verteilen, in den Zentralbereich des Centros vordringen. Hier sollten wir aber die Pferde an die Hand nehmen, "der Sicherheit der Pasanten wegen", so ein Sicherheitsmensch.

    Nun - "ein Pferd an der Hand eines Ritters ist nicht gefährlich", denkt der Passant und konnt darauf rudelweise auf uns zugelaufen. Das fand mein Ross überhaupt nicht komisch und dachte sich: "Gehe ich doch mal näher zu dem netten Reiter, da ist es sicherer."
    Daß es sich dabei mit seinen 500 Kilo auf meinen großen Zeh stellte, war ihm dabei zu meinem Leidwesen entgangen. Nachdem ich dann mit Mühen das Pferd von meinem Fuß geschüpst hatte und einen kurzen einbeinig auszuführenden Hüpftanz aufgeführt hatte, konnte ich meine Mitreiter davon überzeugen, jetzt doch zurüchzureiten.

    Glücklich wieder in Lager angekommen, gab ich das Pferd in die Hände einer Magd und betrachtete darauf erst einmal in einem Zelt von meinen lädierten Fuß. um darauf erst einmal alle Viere von mir zu strecken.

    Schicksalshafterweise tauchte gerade in diesem Augenblick die Großmutter von Ares im Zelteingang auf, welche sich hier den Markt anschauen wollte. Freundlich wie immer streckte sie die Hand zum Gruß aus und bevor ich mich aufrichten konnte, hatte sie mangels Erreichbarkeit meiner Hand meinem Fuß (Ja genau! Den mit dem lädierten Zeh!) schon in der Hand und schüttelte diesen. So musste ich ja nicht aufstehen. Auaa!

    Seit diesem denkwürdigen Tag halte ich Pferde nur noch am langen Arm und achte vermehrt auf Neuankömmlinge, die auf Ideen wie "tut es da weh?" (drück drauf!) kommen könnten.

    Sprüche:
    "Erst einmal einschanzen, dann sehen wir weiter."

    "Eine Schlacht?! Jetzt?! Vor dem Mittagessen?! Die spinnen ja wohl!!"

    "Vegetarier?! Hast Du sonst noch irgendwelche Krankheiten?"

    Aufsätze:
    Ackerbau im Mittelalter. Zum Erscheinungsbild der Feldfluren
    Ritter und Edelleute bei Hofe
    Rüstungen von 1100-1250

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